FotoGalerie - Sonnenfinsternis 2006 in der Türkei - Perge
vom 30.03.2006 
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Mit einer großen Hoffnung wurde Perge, eine der bekanntesten Ruinenstädte des Pamphylien im 12. und 13. Jh. v. Chr. gegründet. Es ist aber dagegen bekannt, dass die Lyder und Perser dieses Gebiet beherrscht und die alten Städte wie Perge in Kontrolle gebracht haben. Die Stadt wurde im Jahre 334 v. Chr. von Alexander dem Großen erobert.

Im 2. und 3. Jh. n. Chr. erlebte die Stadt Perge ihre größte Blüte. Die alten monumentalen Bauwerke stammen aus dieser Zeit.

Seit 1947 werden in Perge die Ausgrabungen von den türkischen Archäologen durchgeführt, bei denen bis heute viele schöne Gegenstände ans Tageslicht gebracht wurden, die im Museum von Antalya zu sehen sind.
  

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Der Eingang der alten antiken Stadt Perge

Mal in eine Führung reingehört

Dieses "Tor" kennt man von vielen Postkarten

Malereien an Säulen... hier zwei kämpfende Männer

Lauter als die Dülmener Autobahn sicherlich ;-)

Das hellenistische Tor...

... sieht nur noch ansatzweise aus wie...

... damals!

DAS HELLENISTISCHE TOR

Das hellenistische Tor, dass im 2. Jahrhundert v. Chr. errichtet worden war, besteht aus zwei Türmen und einem hufeisenförmigen Hof, der im Jahre 121 n. Chr. verändert und zu einem Ehrenhof umgeändert wurde. Man vermutet, dass die Türme drei Stockwerke hatten und mit einem kegelförmigen Dach aus Holz versehen waren. An der inneren Seite der Wände des Hofes befinden sich links und rechts je 6 Nischen, in denen die Statuen der Götter sowie die Gründer der Stadt standen. Auf der nördlichen Seite des Hofes gab es einen Triumphbogen, der drei Durchgänge hatte.


Links war der adelige Weg, in der Mitte der für die Armen, rechts durften die Pferde her...

Die "Hauptstraße"

Auch hier wurde Fahrer- und Beifahrerseite schon unterschieden

Ganz an der Seite gab es dann den Bürgersteig (in der Mitte die Wasserrinne) und am Rande dann einige Geschäfte... wie heute

"Geschäfte"

NYMPHÄUM

Das monumentale Nymphäum befindet sich südlich der Akropolis am Ende der Säulenstraße. Der U-förmige Bau hatte auf den beiden Seiten große Torbogen. Auf seiner Sockelplatte liegt der Flussgott Kestros. Auch an den kurzen Seiten des Nymphäums gibt es je eine Nische, in denen die Statuen bekleideter weiblicher Figuren gefunden wurden. Das Wasser fließt unter dem Kestros hindurch und ergießt sich in ein zweites darunter befindliches Becken. Von hier aus fließt das Wasser in den Kanal der Säulenstraße ab.


Lang war der Weg hinauf...

Hier erkennt man auch das Amphittheater und das Stadion

Stadtmauer

Hier sieht man die Hauptstraße. Ganz hinten war wieder das hellenistische Tor

Hier musste man gut aufpassen!

Mit Liebe gemeißelt ;-)

Schriftzüge waren überall zu finden

Das Thermalbad

Na, ob die nicht nur Zierde sind???

Das komplette Gebiet Perge (rechts der Berg), links Amphittheater und Stadion

SÜDLICHE THERMEN

Die Thermen von Perge sind das größte Bad der Region Pamphylien.

Durch die Porphylon gelangt man zu den Thermen der Badeanstalt. Ein Teil der Badeanstalt ist die sog. Palästra. Dort trieben die Leute Sport und Gymnastik und badeten im Basen oder wuschen sich in den Thermen.

Weiter gibt es ein sog. Frigidarium. Die Südwand dieses Raumes ist mit Nischen, Reliefs und Statuen geschmückt. Danach kommen Tepidarium und Caldarium hintereinander, die eine Heißluftheizung hatten und nach dem sog. Hypokaustsystem funktionierten.

Die Leute gingen damals in die Thermen, um sich miteinander zu unterhalten und ihre Zeit recht angenehm zu verbringen. Sie mussten auch wie heute Eintrittsgeld bezahlen. Die Thermen waren vormittags für Frauen und nachmittags für Männer geöffnet.

 


Das sieht eher nach 2000 Jahre aus

Das Stadion

Eingang für die Sportler??? Kämpfer??? Oder doch nur Zuschauer?