Im 13. Jahrhundert während der Regierungszeit des großen seldschukischen Sultans Alaaddin Keykubat wurden im Bühnenhaus Reparaturen vorgenommen und mit Fayencen ausgekleidet. Es diente für mehrere Zeit als Sommerresidenz von Alaaddin Keykubat. Neben seinen architektonischen Besonderheiten verfügt das Theater über eine großartige Akustik. Auf die Anordnung von Kemal Atatürk, dem Gründer der modernen Türkei, hin, ist das Aspendos-Theater 1930 eröffnet worden. Es finden heute Konzerte, Festspiele und verschiedene Veranstaltungen statt, die jedes Jahr von Tausenden besucht werden. |
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Das große Theater von Aspendos von vorne... |
Die Berge im Hintergrund |
Hier gab es das "Wetten...dass?"-Sommerspezial 2005 mit Thomas Gottschalk! |
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Hier passen zwischen 15.000 und 20.000 Zuschauer hinein |
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Oben hinter den Tribünen |
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Das weltweit größte erhaltene Amphittheater |
Schöne Kulisse mit den Bergen im Hintergrund |
Die Katakomben |
Ein Gang von vielleicht 1.70m Größe |
Lichtspiele mit der Sonne |
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Videoaufnahmen |
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Eitelkeit ;-) |
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Vom Berg hinter dem Theater |
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Christian, Moni, Thomas v.r. |
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Straßenanlagen von Aspendos |
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Der Plan... unten rechts das Theater |
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Atemberaubende Aussicht |
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ASPENDOS Die heutige Region Antalya und deren Umgebung wurde in der antiken Zeit als das Land der Volksstämme genannt. Unter dieser Bezeichnung verstand man die Region Pamphylien. Die ältesten geschichtlichen Dokumente ergaben, dass die Volksgruppen aus Anatolien sich hier niederließen und eine Bevölkerung bildeten. Somit entstand in der Region verschiedene Städte. Unter diesen Städten nahm Aspendos den wichtigsten und bekanntesten Stellenwert ein. Die Region Pamphylien verdankte diesen Stellenwert dem Köprücay Fluss, in der antike Eurymedon genannt, der Aspendos einen Zugang zum Mittelmeer gewährte. Der Fluss machte Aspendos gleichzeitig zu einem wichtigen Handelszentrum. Die Stadt bestand aus einem oberen und unteren Teil des Flussrandes. Die wichtigsten monumentalen Überreste befinden sich im oberen Teil er Stadt, genannt „Nekropol“, die auf einer vom Flussbett 60 Meter hohen Hügel gegründet wurde. Die Hügel, die auf eine Fläche von 20 Hektar angelegt wurden und mit aus viereckig verarbeiteten Blöcken bestehenden Stadtmauern geschützt war, betrat man durch drei monumentale Eingänge. Diese Eingänge waren mit einer Straße miteinander verbunden. Aspendos war mit Perge und anderen Städten Schauplatz großer Kämpfe. Sie beeinflusste wie die anderen Städte das geschichtliche Schicksal der Region. 333 v. Chr. wurde die Stadt von Alexander dem Großen eingenommen. Danach geriet die Stadt unter die Führung von pergamonischen (133 v. Chr.) und ab 43 n. Chr. römischen Reichen. Aspendos erlebte in der Friedenzeit (Pax Romana) im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. eine Blütezeit. Während dieser Zeit wurde Aspendos zum wichtigsten Handelszentrum des Mittelmeeres. Die Basilika für Handelszwecke, der Brunnen (Nymphaeum), die Wasserkanäle, die im oberen Teil (in der Akropolis) und im unteren Teil der Stadt errichtet wurden, sind die monumentalen Werke dieser Zeit, in der die Bevölkerungszahl bis auf 20.000 stieg. In den folgenden Jahrhunderten nach dem Untergang des römischen Reiches wurde Aspendos von Epidemien und Erdbeben heimgesucht und mehrmals von Piraten überfallen. Man nimmt an, dass die Stadt nach dem 7. Jahrhundert an Bedeutung verlor. Neben dem Handel spielten fruchtbare Anbaugebiete, Olivenplantagen, Vorbehalte von Salz, Weinberge und Pferdezucht eine große Rolle, dass Aspendos eine der reichsten Städte war. Die wichtigsten Exportgüter waren Teppiche, Möbel, die aus Zitronenbäume verarbeitet waren. Wein aus höchster Qualität und Salz, das aus dem Kapria-See erzeugt wurde, der nicht mehr besteht. Unter diesen Exportgütern nahmen die Pferde von Aspendos die erste Stelle ein. Es ist der größte Beweis dafür, dass die Stadt 4000 von ihren Pferden als Steuer Alexander dem Großen bezahlen musste. Die Silbermünzen, die in Aspendos geprägt waren, trugen auf der einen Seite den anatolischen Namen der Stadt „Estfediiys“, und auf der anderen Seite zwei Ringerfiguren, die das Symbol der Stadt darstellten. Vor der Errichtung der Wasserleitungen wurde die Wasserversorgung der Stadt durch die fünf Meter tiefen, in die Felsen eingebauten, gewölbeförmigen Zisternen geleistet. Die im zweiten Jahrhundert gebauten Wasserleitungen, durch die das aus Taurusgebirgen gewonnene Wasser unter atmospherischem Normaldruck befördert wurde, waren ein architektonisches Wunder. |